Unser sechster Tag in Brasilien:

Im Tagesablaufplan war für diesen Tag eine Gesprächsrunde beziehungsweise ein “runder Tisch” angekündigt, und wir hatten uns schon Tage vorher gefragt, was da wohl auf uns zukommen würde. Zwei kleine runde Tische waren tatsächlich aufgestellt, dort sassen unsere Begleitpersonen, der Dirigent des brasilianischen Orchesters, der Komponist Villani-Cortes und einige Lehrer und Verantwortliche der brasilianischen Musikschule. Nachdem sich sowohl die Brasilianer als auch wir auf Bänke vor den Tischen gesetzt hatten, begann ein Gesprächsrunde über die “fundacio das artes” und über die Stuttgarter Musikschule. Felipe Valerio übersetzte und wir erfuhren, dass in Brasilien Kinder von fünf bis zwölf Jahren an einer musikalischen Erstausbildung teilnehmen und ab zwoelf anfangen, ein Instrument zu erlernen. Dazu nehmen sie weiter an Theorieunterricht teil. Neben Musik kann man dort auch Tanz oder bildende Kunst lernen. Es bietet sich auch die Möglichkeit, eine Berufsausbildung im Bereich Musik zu machen. Herr Villani-Cortes sagte nicht viel, improvisierte aber dafür für uns am Klavier.
Danach begann die Praesentation der brasilianischen Stücke, die wir in den Workshops gelernt hatten und einige Brasilianer spielten etwas vor, dass sie in den Meisterkursen geprobt hatten.
Am Nachmittag fuhren wir in den Theatersaal, indem das erste Konzert stattgefunden hatte und probten dort zusammen mit dem brasilianischen Orchester fuer das Konzert am naechsten Tag.