Monatsarchiv: August 2012

Liebes JuSO, liebe Begleiter, lieber Maestro Adiarte,

jetzt wo alle wieder zurück sind, möchten wir Gruppenleiter die Gelegenheit nutzen, uns bei einigen Personen nochmals für die wundervolle Konzertreise zu bedanken.
In den zwei Wochen, die wir in Brasilien waren haben wir nicht nur viele neue Freundschaften geschlossen, uns kam auch das Privileg der Gastfreundlichkeit der Brasilianer entgegen, sowie eine perfekt organisierte Reise, die ohne lange Vorbereitung und intensiver Betreuung durch die Begleiter nicht möglich gewesen wäre.

Deshalb gilt unser besonderer Dank Lydia Bach, Ximena Tesch-Lozano und Felipe Valério, die weit über ihre normalen Pflichten als Begleiter hinaus dafür gesorgt haben, dass unsere Reise so angenehm verlief. Die
zusätzlichen Über- und Übestunden nahmen sie für uns gerne in Kauf, waren immer Ansprechperson und wir danken es ihnen aufrichtig.

Ebenso gilt unser musikalischer Dank Maestro Adiarte, dem es gelang, einen Klangkörper unterschiedlichster Alters- und Charakterstufen in zwei Wochen zu einem respektablen Jugendorchester zu formen, das bei unseren brasilianischen Freunden einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Nicht zu letzt auch ein Dank an alle anderen Gruppenleiter, die verantwortungsvoll Arbeit übernommen und zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ihrem Aufwand und ihrer Mühe verdanken wir wunderbare Erinnerungen an eine tolle Zeit, die allen im Gedächtnis bleiben wird.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer, genießt die Restferien und hoffentlich sehen wir uns gesund und erholt zum neuen Semester 2013 (ab dem 11. September im R-B-Saal) wieder.

Marcus, Philipp & Johannes

Arraso puro!!!

JuSO Brazil - Arraso Puro!!!

JuSO Brazil - Arraso Puro!!!

Unser siebter Tag in Brasilien:

Den Vormittag verbrachten alle mit ihren Gastfamilien, zum Teil am Strand, auf dem Flohmarkt, beim Shoppen oder einfach zu Hause; es war die erste Gelegenheit, einmal richtig auszuschlafen.

Um 16:00 Uhr trafen dann alle (mehr oder weniger pünktlich) zur Generalprobe vor dem gemeinsamen Konzert im Theatro Machado ein.

Ab 19:30 Uhr sammelten sich bereits die Zuhörer vor dem Eingang des Theatro, bis zum Konzertbeginn war dann auch der Konzertsaal bis fast auf den letzten Platz gefüllt. Auf dem Konzertprogramm standen diesmal zwei Stücke von Edmundo Villani-Cortes, der ebenfalls im Publikum saβ, Djopoi und die Ouvertüre zur Oper “Poranduba“ sowie Beethovens fünfte Sinfonie. Das Dirigat über die beinahe 130 Musiker der beiden Orchester teilten sich Alexander G. Adiarte und Gerando Olivieri Junior. Das begeisterte Publikum forderte mehrmals zu einer Zugabe auf. Im Anschluss ans Konzert wurden auf der Bühne noch letzte Gruppenfotos geschossen, Facebook-Kontakte ausgetauscht und noch einmal herzlich miteinander gescherzt, gelacht und man bereitete sich mental schon auf den Abschied vor, da am nächsten  Morgen für deas JuSO die Abreise nach Piracicaba bevorstand.

Ein Bericht vom freien Vormittag:

„Meine Gastmutter Liana und ich  haben es genossen, zum ersten Mal in Ruhe frühstücken zu können. Ich probierte eine Frucht namens Atemoya (grün, pickelig und sehr süβ) und einen Guave (sehr kernhaltig). Dann machten wir uns auf den Weg zu „Liberdade“, dem japanischen Viertel in Sao Paulo. Dort angekommen sahen wir uns noch die groβe Kathedrale an der Praca de Se an. Der Platz vor der Kirche ist fast komplett in der Hand von Bettlern, man sollte seine Tasche sehr gut festhalten und möglichst nicht zu lange stehen bleiben. Das japanische Viertel ist ein einziger groβer Markt, auf dem man praktisch alles kaufen kann: illegal gebrannte DVDs über deutsche Philosophen ebenso wie japanisches Kunsthandwerk. Ich habe bei einem Straßenhändler eine weitere Frucht probiert, riesig und grün, die mir aber nicht sehr gut geschmeckt hat. Nachdem wir genug vom Gedränge der engen Straßen hatten, fuhren wir zurück nach Sao Caetano. In einer Samba- Bar haben wir ein brasilianisches Samstagsessen bekommen: Reis mit schwarzen Bohnen, Speck und Wurst.“

-Laura Marti-Becker, Horn

Unser neunter Tag in Brasilien:

Die Nacht im Bus war mehr oder weniger erholsam. Während es in einem Bus sehr kalt war, war es in dem Anderen so feucht und stickig, dass wir nichts mehr aus dem Fester sehen konnten. Deswegen waren wir alle sehr froh, als wir endlich in Curitiba ankamen und ein leckeres Frühstücksbuffet vorfanden. Das Wetter entsprach jedoch nicht unseren Vorstellungen: es regnete und hatte nur neun Grad. Anschließend haben wir unsere Instrumente in den Konzertsaal in Curitiba gebracht, in dem wir am Dienstag spielen werden. Wieder im Bus, fuhren wir noch drei Stunden, bis wir am Hafen von Pontal do Sul waren. Mit einem Boot setzten wir zur Ilha do Mel über. Dort bezogen wir eine gemütlige Jugendherberge, die aus einzelnen Hütten besteht. Sie befindet sich direkt am Strand, was viele ausnutzten, um trotz 14 Grad Luft- und 15 Grad Wassertemperatur baden zu gehen. Den Abend verbrachten alle in Decken gewickelt im Gemeinschaftsraum und spielten Billiard, Schach und Tischkicker.