Ein Bericht vom freien Vormittag:

„Meine Gastmutter Liana und ich  haben es genossen, zum ersten Mal in Ruhe frühstücken zu können. Ich probierte eine Frucht namens Atemoya (grün, pickelig und sehr süβ) und einen Guave (sehr kernhaltig). Dann machten wir uns auf den Weg zu „Liberdade“, dem japanischen Viertel in Sao Paulo. Dort angekommen sahen wir uns noch die groβe Kathedrale an der Praca de Se an. Der Platz vor der Kirche ist fast komplett in der Hand von Bettlern, man sollte seine Tasche sehr gut festhalten und möglichst nicht zu lange stehen bleiben. Das japanische Viertel ist ein einziger groβer Markt, auf dem man praktisch alles kaufen kann: illegal gebrannte DVDs über deutsche Philosophen ebenso wie japanisches Kunsthandwerk. Ich habe bei einem Straßenhändler eine weitere Frucht probiert, riesig und grün, die mir aber nicht sehr gut geschmeckt hat. Nachdem wir genug vom Gedränge der engen Straßen hatten, fuhren wir zurück nach Sao Caetano. In einer Samba- Bar haben wir ein brasilianisches Samstagsessen bekommen: Reis mit schwarzen Bohnen, Speck und Wurst.“

-Laura Marti-Becker, Horn