Leben in Stuttgart mit Stadtbahn an der Prager Straße im Alltag
Der Nahverkehr verbindet Stadtteile, Arbeit und Freizeit im Stuttgarter Alltag.Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Stuttgart ist eine Großstadt mit mehr als 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, 23 Stadtbezirken, starken Kulturinstitutionen und viel Natur im direkten Stadtgebiet. Das Leben in der baden-württembergischen Landeshauptstadt wird von kurzen Wegen im Zentrum, dichten Wohnquartieren, Wald, Weinbergen, Wochenmärkten, Vereinen und einem breit ausgebauten Nahverkehr geprägt. Wer den Alltag in der Stadt verstehen will, muss Wohnen, Mobilität, Kultur und Nachbarschaft zusammen betrachten. Die offizielle Einwohnerfortschreibung nennt für den 31. Dezember 2025 insgesamt 605.663 Personen mit Hauptwohnung in Stuttgart. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt nach Angaben der Stadt bei etwa 48 Prozent. Damit ist der Alltag in Stuttgart deutlich urban, international und lokal zugleich.

Inhaltsverzeichnis

Stadtgesellschaft Stuttgart mit 23 Bezirken und internationalem Alltag

Zur Lebensqualität gehören der Schlossgarten, die Höhenlagen, die Stadtbibliothek am Mailänder Platz, die Staatstheater Stuttgart, Stadtteilmärkte und viele Angebote vor Ort. Wer sich im Alltag orientieren will, findet in Gesellschaft, Kultur und Alltag in Stuttgart mehrere Ebenen gleichzeitig. Arbeit, Freizeit, Bildung, Nachbarschaft und Verkehr greifen in der Stadt eng ineinander.

Stuttgart wirkt auf engem Raum sehr unterschiedlich. Die Landeshauptstadt besteht aus 23 Stadtbezirken. Diese reichen vom großstädtischen Zentrum bis zu Lagen mit dörflicherem Charakter. Genau diese Mischung prägt das tägliche Leben. In Mitte, West, Süd und Ost sind Wege kurz, die Dichte ist hoch und viele Angebote liegen nah beieinander. In äußeren Bezirken wie Bad Cannstatt, Vaihingen, Zuffenhausen, Degerloch, Weilimdorf oder Sillenbuch spielt der Stadtteil stärker die Rolle des Lebensmittelpunkts.

Das soziale Leben in Stuttgart entsteht nicht nur in der Innenstadt, sondern vor allem in den Stadtbezirken, auf Märkten, in Schulen, Vereinen, Kulturhäusern und Nachbarschaften. Viele Bewohnerinnen und Bewohner organisieren ihren Alltag daher zweigleisig. Sie nutzen die Innenstadt für Arbeit, Einkäufe, Kultur und Behördenwege. Gleichzeitig bleiben Schule, Sport, Familie, Betreuung, Freizeit und Nahversorgung oft im eigenen Viertel verankert.

Die Stadt nennt ein Durchschnittsalter von etwas über 42 Jahren. Das zeigt eine gemischte Stadtgesellschaft. Studierende, Familien, Berufspendler, ältere Menschen, internationale Fachkräfte und Menschen mit langer lokaler Verwurzelung teilen denselben Stadtraum. In vielen Quartieren ist Mehrsprachigkeit normal. Sie zeigt sich im Handel, in Gastronomie, Kulturprojekten, Vereinen und im schulischen Alltag.

Der Bevölkerungsrückgang im Jahr 2025 verändert diesen Befund nicht grundsätzlich. Er macht aber sichtbar, dass Stuttgart unter Druck steht. Nach Angaben der Stadt lebten Ende 2025 insgesamt 3.671 Einwohnerinnen und Einwohner weniger in Stuttgart als zu Beginn des Jahres. Der Wanderungssaldo über die Stadtgrenzen lag bei minus 3.252 Personen. Hinzu kam ein Geburtendefizit von 419 Personen. Das zeigt, dass Wohnkosten, Flächenknappheit, Familienplanung und Umzüge ins Umland wichtige Faktoren bleiben.

Viele Alltagsentscheidungen hängen deshalb von Lage und Erreichbarkeit ab. Wer in Stuttgart lebt, achtet auf Nähe zu Bahnlinien, Schulen, Betreuung, Grünflächen und Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Frage, wie gut ein Viertel abends oder am Wochenende funktioniert, spielt eine große Rolle. Diese praktische Perspektive bestimmt den lokalen Lebensstil stärker als abstrakte Imagebegriffe.

  • Die Innenstadt bündelt Arbeit, Verwaltung, Kultur und Handel.
  • Die Stadtbezirke sichern Nähe, Nachbarschaft und Alltagsroutine.
  • Die Höhenlagen und Täler beeinflussen Wege, Verkehr und Freizeit.
  • Internationale Biografien prägen Sprache, Gastronomie und Kultur.
  • Viele Haushalte planen ihren Alltag stark nach ÖPNV, Schule und Nahversorgung.

Damit unterscheidet sich Stuttgart von flacheren Großstädten. Die Topografie ist Teil des Alltags. Treppen, Steigungen, Aussichtspunkte, Kesselklima, Waldkanten und Weinberge sind keine touristische Kulisse. Sie beeinflussen Wege zur Arbeit, Freizeit nach Feierabend und die Wahl des Wohnorts. Wer in der Stadt lebt, kennt diese Unterschiede sehr genau.

Kulturorte wie Staatstheater, StadtPalais und Stadtbibliothek prägen den Tagesrhythmus

Stuttgart ist nicht nur Industriestandort. Die Kultur ist fest in der Stadtstruktur verankert. Die Landeshauptstadt verweist auf Kulturstätten von Weltniveau, auf Tradition und Moderne sowie auf eine lebendige freie Szene. Das ist im Alltag sichtbar. Große Häuser, kommunale Einrichtungen, Musikschule, freie Bühnen, Galerien und Veranstaltungen ergänzen sich.

Besonders sichtbar sind die Staatstheater Stuttgart. Sie bündeln Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart. Die Spielstätten am Oberen Schlossgarten liegen zentral. Dadurch gehören Oper, Ballett und Schauspiel nicht nur zum Abendprogramm, sondern auch zum Stadtbild. Vor und nach Vorstellungen füllen sich Wege, Plätze, Cafés und Haltestellen.

Auch kommunale Kulturorte spielen eine wichtige Rolle. Das Kulturamt nennt unter anderem das Carl-Zeiss-Planetarium, das StadtPalais, die Stadtbibliothek, die Stuttgarter Philharmoniker, die Stuttgarter Musikschule und KUBI-S. Diese Einrichtungen zeigen, dass Kultur in Stuttgart nicht nur auf große Premieren ausgerichtet ist. Sie umfasst Bildung, Stadtgeschichte, Musikvermittlung, Begegnung und Teilhabe.

Leben in Stuttgart in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Die Stadtbibliothek verbindet Kultur, Lernen und Alltag in Stuttgart.Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Die Stadtbibliothek am Mailänder Platz ist ein besonders klares Beispiel. Sie bietet Medien zum Ausleihen, Auskunft und Beratung, Lese- und Lernplätze sowie ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Für viele Menschen ist sie Arbeitsplatz, Lernort und Treffpunkt. Dadurch ist die Bibliothek ein Teil des alltäglichen Lebens und nicht nur ein architektonisches Ziel im Europaviertel.

Im Musikleben wirken große und kleine Strukturen zusammen. Konzerte, Chöre, Musikschule, freie Veranstalter und Clubs tragen dazu bei, dass Kultur nicht nur in wenigen Häusern stattfindet. Mehr dazu zeigt auch der Blick auf Musik als tragende Säule des kulturellen Lebens. Gerade diese Verbindung von Ausbildung, Bühne und Publikum macht Stuttgart kulturell stabil.

Die kulturelle Stärke Stuttgarts liegt in der Kombination aus staatlichen Bühnen, kommunalen Einrichtungen, freier Szene, Musikbildung und einem Publikum, das Kultur im Alltag nutzt. Das gilt für große Spielpläne ebenso wie für Lesungen, Stadtteilveranstaltungen, Musikunterricht, Ausstellungen und Festivals.

Kultur als öffentlicher Treffpunkt

Viele Kulturorte erfüllen in Stuttgart eine soziale Funktion. Sie schaffen Anlässe für Begegnungen. Das betrifft Familienprogramme, Schulvorstellungen, Ausstellungen, Konzerte, Workshops und Gesprächsformate. Kultur ist damit nicht nur Unterhaltung. Sie wird zu einem Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Stadtteilen zusammenkommen.

Warum das für den Lebensstil wichtig ist

Der Stuttgarter Lebensstil ist stark geplant. Viele Menschen arbeiten viel, pendeln und koordinieren Familie, Termine und Freizeit. Kulturangebote funktionieren deshalb besonders gut, wenn sie gut erreichbar sind und klare Zeiten haben. Zentrale Lagen, ÖPNV-Anbindung und verlässliche Programme sind in Stuttgart ein echter Standortvorteil.

Mobilität mit SSB, VVS, kurzen Wegen und dichtem Stadtverkehr

Mobilität ist eines der wichtigsten Alltagsthemen in Stuttgart. Die Stadt verweist auf eines der dichtesten Nahverkehrsnetze Deutschlands. Täglich sind rund 500 Stadtbahnen und Busse im Einsatz. SSB, VVS und weitere Verkehrsunternehmen befördern nach Angaben der Stadt im Schnitt mehr als eine Million Menschen pro Tag durch die Metropolregion.

Stuttgart-Alltagskompass für Stadtteile, Wege und Freizeit

Der Kompass zeigt, welche Seite des Stuttgarter Lebens im eigenen Alltag besonders stark ist.

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Danach erscheint eine kurze Einordnung für den Stuttgarter Alltag.

Diese Zahlen erklären, warum Bus und Bahn für viele Haushalte nicht nur eine Alternative zum Auto sind. Sie sind Teil der täglichen Organisation. Arbeitswege, Schulwege, Freizeitfahrten, Kulturabende und Einkäufe hängen stark davon ab, wie zuverlässig die Verbindung im eigenen Viertel funktioniert. Wer abends aus dem Theater kommt, morgens zur Arbeit fährt oder am Wochenende Freunde besucht, plant häufig über Haltestellen statt über Parkplätze.

Gleichzeitig bleibt Stuttgart eine anspruchsvolle Verkehrsstadt. Die Lage im Talkessel, starke Pendlerströme, Baustellen, enge Straßenräume und topografische Barrieren wirken zusammen. Deshalb ist der Alltag oft eine Mischung aus ÖPNV, Fußwegen, Fahrrad, Auto und gelegentlicher Flexibilität. Für viele ist effiziente Alltagsorganisation in Stuttgart entscheidend, um Termine nicht zu eng zu setzen.

Im Zentrum sind viele Wege kurz. Zwischen Hauptbahnhof, Königstraße, Schlossplatz, Stadtbibliothek, Oberem Schlossgarten und Kulturmeile lässt sich vieles zu Fuß erledigen. In den äußeren Bezirken ist die Verbindung zur Innenstadt wichtiger. Dort entscheidet oft die Nähe zu Stadtbahn, S-Bahn oder Bus darüber, wie bequem ein Arbeitstag verläuft.

  1. Zuerst prüfen viele Bewohnerinnen und Bewohner die direkte Verbindung mit Stadtbahn, S-Bahn oder Bus.
  2. Danach werden Fußwege, Umstiege und mögliche Störungen eingeplant.
  3. Für Abendtermine zählt die Rückfahrt genauso stark wie die Hinfahrt.
  4. Bei Familien kommen Schulwege, Betreuung und Einkäufe in die Planung.
  5. Am Wochenende verschiebt sich der Fokus auf Freizeit, Kultur, Sport und Besuchswege.

Diese Mobilitätslogik wirkt auch auf den Wohnungsmarkt. Eine Wohnung in guter Lage ist nicht nur wegen der Adresse gefragt. Wichtig sind praktische Faktoren. Dazu gehören Haltestellen, Supermärkte, Kitas, Schulen, Parks, Ärzte, Bibliotheken und Freizeitangebote. In Stuttgart bedeutet Lebensqualität deshalb oft, mehrere Alltagswege miteinander zu verbinden.

Natur, Wald, Mineralwasser und Weinberge als Teil des Lebensstils

Stuttgart ist dicht bebaut und zugleich ungewöhnlich grün. Die Stadt beschreibt Grünzüge, Parks, Wälder und Weinberge als prägend für das Stadtbild. Der Wald ist die größte Naherholungsfläche der Stadt. Er umfasst rund 5.000 Hektar und bedeckt etwa 24 Prozent des Stadtgebiets. Diese Nähe zur Natur ist ein zentraler Teil des lokalen Lebensstils.

Viele Menschen nutzen Wald und Höhenlagen nicht als Wochenendausflug, sondern als kurze Pause im Alltag. Spaziergänge, Jogging, Familienausflüge, Aussichtspunkte und Wege durch Parkanlagen gehören fest zum Leben in Stuttgart. Pfaffenwald, Rotwildpark, Killesberg, Schlossgarten und Weinberglagen zeigen unterschiedliche Seiten derselben Stadt. Die Natur beginnt oft näher, als man es in einer großen Wirtschaftsstadt erwarten würde.

Leben in Stuttgart mit Weinbergen und Natur am Stadtrand
Weinberge und Grünräume gehören fest zum Lebensstil in Stuttgart. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Auch das Mineralwasser ist ein besonderes Merkmal. Die Stadt nennt bis zu 44 Millionen Liter Mineralwasser, die täglich aus dem Untergrund sprudeln. Stuttgart besitzt 13 staatlich anerkannte Heilquellen. Außerdem gibt es im Stadtgebiet mehr als 250 Brunnen, Anlagen und Wasserspiele. Das macht Wasser zu einem sichtbaren Element im öffentlichen Raum.

Stuttgarts Lebensqualität entsteht stark aus der Verbindung von urbaner Dichte und schneller Erreichbarkeit von Wald, Parks, Weinbergen und Aussichtspunkten. Genau diese Mischung wird im Alltag genutzt. Nach der Arbeit gehen Menschen spazieren. Familien treffen sich im Park. Sportgruppen nutzen Grünflächen. Besucherinnen und Besucher erleben die Stadt von Aussichtspunkten aus.

Die Weinberge sind dabei mehr als ein Fotomotiv. Sie erinnern daran, dass Stuttgart eine Großstadt mit landwirtschaftlich geprägten Rändern und historischen Ortskernen ist. In Stadtteilen am Neckar, in Hanglagen und in äußeren Bezirken ist dieser Charakter noch spürbar. Das verleiht dem Lebensstil eine regionale Note, ohne dass Stuttgart seinen Großstadtcharakter verliert.

  • Waldflächen bieten Raum für Bewegung und Erholung.
  • Weinberge prägen Landschaft, Aussicht und lokale Identität.
  • Parkanlagen verbinden Stadtteile und zentrale Wege.
  • Mineralwasser und Brunnen sind Teil des öffentlichen Raums.
  • Höhenlagen schaffen Aussichtspunkte und klare Unterschiede zwischen Quartieren.

Wer Freizeit in Stuttgart plant, denkt daher oft räumlich. Ein Nachmittag kann mit Einkauf in der Innenstadt beginnen, über den Schlossgarten führen und mit Kultur oder Essen enden. Ein anderer Tag liegt stärker im Viertel. Dann stehen Marktbesuch, Spaziergang, Sportverein oder Familienzeit im Vordergrund. Diese Flexibilität prägt das Leben in der Stadt.

Nachbarschaft, Ehrenamt und Wochenmärkte halten die Stadt zusammen

Stuttgart lebt nicht nur von Institutionen. Viel Alltag entsteht auf kleiner Ebene. Wochenmärkte, Vereine, Nachbarschaftsinitiativen, Kulturprojekte, Sportgruppen und freiwilliges Engagement bilden ein dichtes soziales Netz. Die Stadt unterstützt Ehrenamt mit Beratung, Vermittlung und Fördermöglichkeiten. Die Freiwilligenagentur ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich engagieren möchten.

Die Wochenmärkte zeigen besonders anschaulich, wie Nachbarschaft funktioniert. Nach Angaben der Stuttgarter Wochenmärkte gibt es 32 Wochenmärkte. Die Markttage liegen zwischen Dienstag und Samstag. Fast jedes Viertel hat seinen Markt. Dort geht es um regionale Produkte, aber auch um Wiedererkennen, kurze Gespräche und lokale Routine.

Gerade in einer Stadt mit hoher beruflicher Belastung sind solche regelmäßigen Orte wichtig. Sie schaffen Verlässlichkeit. Man trifft Menschen ohne formelle Einladung. Man erledigt Einkäufe und bleibt trotzdem im sozialen Kontakt. Dieser unaufgeregte Teil des städtischen Lebens wird oft unterschätzt, ist aber für das Gefühl von Zuhause entscheidend.

Auch Vereine und freiwillige Arbeit stärken den Zusammenhalt. Die Stadt betont, dass ehrenamtliches Engagement einen Beitrag zum Wohl der Stadtgesellschaft leistet. Beteiligungsangebote, Bürgerhaushalt, Engagement-Portal und Freiwilligenbörse zeigen, dass Mitmachen in Stuttgart organisiert unterstützt wird. Wer neu in der Stadt ist, findet über solche Strukturen leichter Anschluss.

Das gilt besonders für Familien, Zugezogene und ältere Menschen. Schule, Kita, Sport, Musikunterricht, Bibliothek und Stadtteilkultur schaffen Kontakte. Daraus entstehen Netzwerke, die im Alltag helfen. Mehr Perspektiven bietet auch der Beitrag darüber, wie soziales Leben im Stuttgarter Alltag funktioniert.

Praktischer Überblick für Alltag, Kultur und Freizeit

Die folgenden Übersichten zeigen, welche Bereiche den Alltag besonders stark prägen. Sie ersetzen keine amtliche Beratung, helfen aber bei der Einordnung. Entscheidend ist in Stuttgart fast immer die Kombination aus Lage, Erreichbarkeit, Zeitbudget und sozialem Umfeld.

Stuttgart-Lebensstil-Rad

Das Diagramm zeigt, welche Bereiche den Alltag in Stuttgart besonders stark prägen. Ein Klick auf einen Bereich öffnet die passende Einordnung.

Leben in Stuttgart Gesellschaft, Kultur und Alltag
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Danach erscheint hier eine kurze Einordnung zum Leben in Stuttgart.

Die zweite Übersicht ordnet wichtige Orte und Strukturen ein. Sie zeigt, warum Stuttgart im Alltag nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten funktioniert. Viele Orte haben mehrere Funktionen. Sie sind Bühne, Lernort, Treffpunkt, Wegmarke oder Erholungsraum.

Ort oder Struktur Rolle im Stadtleben Praktischer Nutzen für Bewohnerinnen und Bewohner
Stadtbezirke Grundstruktur des lokalen Alltags Orientierung bei Wohnen, Schule, Freizeit, Verwaltung und Nachbarschaft
Staatstheater Stuttgart Zentraler Kulturort mit Oper, Ballett und Schauspiel Regelmäßiges Programm, Bildungsangebote und kulturelle Begegnung
Stadtbibliothek am Mailänder Platz Lernort, Medienhaus und öffentlicher Aufenthaltsraum Lesen, Lernen, Arbeiten, Beratung und Veranstaltungen
Stuttgarter Wald Größte Naherholungsfläche der Stadt Spaziergänge, Sport, Familienzeit und Erholung nach der Arbeit
Wochenmärkte Lokale Versorgung und sozialer Treffpunkt Einkauf, kurze Gespräche, regionale Produkte und Routine im Viertel

Für Leserinnen und Leser ist eine einfache Alltagsregel hilfreich. Gute Wochenplanung in Stuttgart beginnt nicht mit dem Kalender, sondern mit den Wegen. Wer Arbeit, Einkauf, Kinder, Kultur und Erholung zusammen denkt, spart Zeit. Deshalb lohnt es sich, feste Markttage, ÖPNV-Verbindungen, Bibliothekszeiten, Sporttermine und Kulturprogramme früh zu verbinden.

Ein Stadtplan mit den wichtigsten Alltagsorten wäre für viele Haushalte besonders nützlich. Sinnvoll sind Markierungen für die nächste Haltestelle, den nächsten Wochenmarkt, die nächstgelegene Bibliothek, größere Parks, Sportangebote und zentrale Kulturorte. So wird sichtbar, ob ein Viertel im Alltag wirklich kurze Wege bietet.

Auch ein kurzes redaktionelles Video über einen typischen Nachmittag in Stuttgart würde den Lebensstil gut erklären. Eine Route vom Wochenmarkt über eine Stadtbahnhaltestelle in den Schlossgarten und weiter zu einem Kulturort zeigt mehr als jede abstrakte Beschreibung. Der Alltag der Stadt wird am besten verständlich, wenn Wege, Orte und Menschen gemeinsam betrachtet werden.

Die technische Entwicklung verändert diesen Alltag zusätzlich. Digitale Fahrpläne, Online-Termine, Stadtportale und Informationsdienste helfen bei Planung und Orientierung. Wer Verwaltungswege, Mobilität und Freizeit digital vorbereitet, reduziert Wartezeiten und Fehlwege. Dazu passt der Blick auf Technologie als Fundament der Stadtentwicklung.

Stuttgart bleibt im Alltag eine Stadt der Gegensätze, aber gerade diese Gegensätze machen den Lebensstil aus. Dichte trifft auf Wald. Weltbekannte Kultur trifft auf Wochenmarkt. Wirtschaftskraft trifft auf Vereinsleben. Internationale Stadtgesellschaft trifft auf Stadtteilbindung. Wer hier lebt, bewegt sich ständig zwischen diesen Ebenen.

FAQ

Wie lebt es sich in Stuttgart im Alltag?

Der Alltag in Stuttgart ist urban, gut vernetzt und stark von Wegen geprägt. Viele Menschen verbinden Arbeit, ÖPNV, Einkauf, Kultur, Schule, Sport und Erholung in kurzer Zeit. Die Stadtbezirke spielen dabei eine große Rolle, weil viele Routinen direkt im Viertel stattfinden.

Was prägt die Gesellschaft in Stuttgart besonders?

Stuttgart hat eine internationale Stadtgesellschaft. Nach Angaben der Stadt liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei etwa 48 Prozent. Gleichzeitig bleiben Nachbarschaften, Vereine, Märkte und lokale Kulturorte wichtige Anker im täglichen Leben.

Welche Rolle spielt Kultur in Stuttgart?

Kultur gehört in Stuttgart zum Alltag. Wichtige Orte sind die Staatstheater Stuttgart, die Stadtbibliothek am Mailänder Platz, das StadtPalais, das Carl-Zeiss-Planetarium, die Stuttgarter Philharmoniker und die Stuttgarter Musikschule. Dazu kommt eine aktive freie Szene.

Warum gilt Stuttgart trotz dichter Bebauung als grüne Stadt?

Stuttgart verfügt über Wald, Weinberge, Parkanlagen und Grünzüge. Der Wald umfasst rund 5.000 Hektar und bedeckt etwa 24 Prozent des Stadtgebiets. Diese Nähe zur Natur prägt Freizeit, Erholung und den Wohnwert vieler Viertel.

Wie wichtig ist der öffentliche Nahverkehr für das Leben in Stuttgart?

Der öffentliche Nahverkehr ist für den Alltag sehr wichtig. Die Stadt nennt rund 500 täglich eingesetzte Stadtbahnen und Busse sowie mehr als eine Million Fahrgäste pro Tag in der Metropolregion. Viele Bewohnerinnen und Bewohner planen Arbeit, Schule, Kultur und Freizeit nach Verbindungen und Umstiegen.

Was macht den Stuttgarter Lebensstil aus?

Der Stuttgarter Lebensstil entsteht aus Arbeit, Kultur, Natur, Mobilität und Stadtteilbindung. Charakteristisch sind die Mischung aus internationalem Großstadtleben, starken Kulturinstitutionen, kurzen Wegen im Zentrum, viel Wald und einem ausgeprägten Bewusstsein für Planung im Alltag.

Stuttgart verbindet Großstadtalltag, internationale Gesellschaft, starke Kultur und ungewöhnlich viel Natur auf engem Raum. Die Stadt hatte Ende 2025 insgesamt 605.663 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnung und besteht aus 23 Stadtbezirken. Kulturorte wie Staatstheater, Stadtbibliothek, StadtPalais und Planetarium prägen das öffentliche Leben. Wald, Weinberge, Mineralwasser, Wochenmärkte und ein dichtes Nahverkehrsnetz machen den Lebensstil praktisch, vielseitig und stark vom jeweiligen Viertel abhängig.

Quelle: Landeshauptstadt Stuttgart, Statistisches Amt Stuttgart, Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, Staatstheater Stuttgart, Stadtbibliothek Stuttgart, Stuttgarter Wochenmärkte, Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart, Stuttgarter Straßenbahnen AG.